Jugend forscht Regionalwettbewerb Ulm 2026

Die Gewinner des diesjährigen „Jugend forscht“ Regionalwettbewerbs Ulm stehen fest.
Am 27. und 28. Februar 2026 feierte der „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb der Innovationsregion Ulm erfolgreiche Premiere in den Räumlichkeiten der Technische Hochschule Ulm. Unter dem Jahresmotto „Maximale Perspektiven“ präsentierten insgesamt 116 Nachwuchsforscherinnen und -forscher ihre 59 kreativen und zukunftsweisenden Projekte – und zeigten eindrucksvoll, wie viel wissenschaftliches Talent in der Region steckt.

Die Teilnehmenden kamen überwiegend aus Ulm, Neu-Ulm, Biberach, Ochsenhausen, Laupheim und Bad Waldsee und traten in sieben Fachgebieten an: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Die Besucherinnen und Besucher nutzten am Samstagvormittag die Gelegenheit, die vielfältigen Forschungsarbeiten zu erleben, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und einen authentischen Einblick in deren wissenschaftliches Arbeiten zu gewinnen.

Im Rahmen der Feierstunde im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) wurden die Arbeiten gewürdigt. Die Jury prämierte die herausragendsten Projekte, die sich durch besondere wissenschaftliche Tiefe, Erfindergeist und gesellschaftliche Relevanz auszeichneten.

Die Veranstaltung wurde von Landrätin und Vorstandsvorsitzenden der Innovationsregion Ulm, Eva Treu, begleitet. Ihre Anwesenheit unterstrich eindrucksvoll die hohe Relevanz des Wettbewerbs für Innovationskraft, Fachkräftesicherung und Nachwuchsförderung in der Region.

Wichtige Unterstützung durch regionale Wirtschaft

Unterstützt wurde der Regionalwettbewerb auch in diesem Jahr durch zahlreiche Unternehmen aus der Region. Ihr Beitrag – von finanzieller Förderung über Sachleistungen bis hin zu fachlichem Austausch – stellt sicher, dass der Wettbewerb jungen Talenten moderne Infrastruktur, qualifizierte Begleitung und eine professionelle Präsentationsplattform bieten kann. Das Engagement der regionalen Wirtschaft zeigt, welch hohen Stellenwert Wissenschaft und Bildung für den Standort haben und wie wichtig die Förderung der nächsten Generation für die Zukunftsfähigkeit der gesamten Region ist.

„Ohne die Mitwirkung der zahlreichen Partner und Unternehmen aus der Region wäre ein Wettbewerb dieser Qualität nicht realisierbar“, betont Simone Strobel, Geschäftsführung der Innovationsregion Ulm. Mit seiner gelungenen Durchführung hat der Wettbewerb eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig, ideenreich und leistungsstark die MINT-Fächer in und um Ulm sind. Der Regionalwettbewerb setzte ein starkes Zeichen für Innovationsgeist und machte deutlich, dass der wissenschaftliche Nachwuchs bereits heute mit großer Neugier, Fachkompetenz und gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein an Zukunftsthemen arbeitet.

Die Siegerprojekte 2026

Gewinnerprojekte Jugend forscht junior

  • Gewinnerprojekt Jugend forscht junior Fachgebiet Arbeitswelt:
    It is tea time!
    Fabian Jäggle (14), Hochdorf, Dollinger-Realschule, Biberach an der Riß
  • Gewinnerprojekt Jugend forscht juniorFachgebiet Biologie:
    Zucker – der süßeste Frostschutz der Natur
    Kate Eiperle (13), Julia Ernle (13), Bad Waldsee, Gymnasium Döchtbühl, Bad Waldsee
  • Gewinnerprojekt Jugend forscht junior Fachgebiet Chemie:
    Selbstgemachtes Bioplastik
    Alina Pfeil (11), Ivy Sandhöfner (11), Franka Irribarren Sproll (11), Biberach an der Riß, Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß
  • Gewinnerprojekt Jugend forscht junior Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften:
    Wie erforschen wir Exoplaneten?
    Raphael Dziubaty (13), Silvan Löffler (13), Oskar Sommer (14), Laupheim, Friedrich-Adler-Realschule, Laupheim
  • Gewinnerprojekt Jugend forscht junior Fachgebiet Physik:
    Popcorndämmung
    Ben Ritivoi (13), Schwendi, Gymnasium Ochsenhausen, Niklas Petzold (12), Erlenmoos, Gymnasium Ochsenhausen, Niklas Boeckh (13), Schönebürg, Gymnasium Ochsenhausen
  • Gewinnerprojekt Jugend forscht junior Fachgebiet Technik:
    Vogelwaage im DIY,
    Matthias Krause (13), Steinhausen an der Rottum, Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ), Standort Ochsenhausen, David Hebenstreit (13), Schwendi, Gymnasium Ochsenhausen

Gewinnerprojekte Jugend forscht

  • Gewinnerprojekt Jugend Forscht Fachgebiet Arbeitswelt:
    Salat-Frisch
    Judith Liebhardt (16), Mittelbiberach, Adria Kaoisoda (15), Biberach, Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß
  • Gewinnerprojekt Jugend forschtFachgebiet Biologie:
    Urbach undercover: Eine Expedition in die Ökologie unseres kleinen Urbachs
    Sarah Jobke (17), Bad Waldsee, Gymnasium Döchtbühl, Bad Waldsee
  • Gewinnerprojekt Jugend Forscht Fachgebiet Chemie:
    Amanitin Teststreifen
    Martin Guldan (17), Oberhöfen, Leo Kühn, Biberach an der Riß, Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß
  • Gewinnerprojekt Jugend forscht Fachgebiet Mathematik/Informatik: Vertrauenswürdige Vorhersage des Blutzuckerverlaufs mittels Neuronaler Netze
    Julius Schmid (18),Biberach an der Riß, Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß
  • Gewinnerprojekt Jugend Forscht Fachgebiet Technik:
    SkyWatch, Eine Wettererkennungs-KI zur automatisierten Sternwartenkuppelsteuerung
    Hendrik Baras (17), Alexander Stoll (18), Ulm, Schubart-Gymnasium, Ulm

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs Jugend forscht/Jugend forscht junior qualifizieren sich für den jeweiligen baden-württembergischen Landeswettbewerb und vertreten dort die Innovationsregion Ulm.

Die Teilnehmenden und Jury des Regionalwettbewerbs Ulm von Jugend forscht 2026 bilden das Wort "ULM"