Von KI bis Quantentechnologie
Innovationskongress zeigt die Zukunft des Wirtschaftsstandorts
170 Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik diskutieren beim Innovationskongress über die Technologien von morgen
Wie gelingt es, Forschung schneller in die wirtschaftliche Anwendung zu bringen? Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz, intelligente Sensorik zum Schutz kritischer Infrastrukturen oder Quantentechnologien für die Wettbewerbsfähigkeit der Region? Und wie können Unternehmen den technologischen Wandel erfolgreich gestalten? Antworten auf diese Fragen lieferte der Innovationskongress 2026 der Innovationsregion Ulm, der gemeinsam mit der IHK Ulm, der IHK Schwaben und Baden-Württemberg International (BW_i) im Orange Campus Neu-Ulm am 02.07. 2026 stattfand. Rund 170 Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik nutzten die Plattform, um sich über Zukunftstechnologien, Innovationen und Transformationsstrategien auszutauschen und neue Kooperationen anzustoßen. Unter den Gästen waren auch die Oberbürgermeister der Doppelstadt, Katrin Albsteiger und Martin Ansbacher sowie die Erste Landesbeamtin und stellvertretende Landrätin des Alb-Donau-Kreises, die mit ihrer Teilnahme die Bedeutung des Kongresses für den Innovations- und Wirtschaftsstandort unterstrichen. Ebenso kamen zahlreiche Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter führender Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Institutionen der Region zusammen.
Im Mittelpunkt des Kongresses standen vier Themenfelder, die die Zukunftsfähigkeit der Region entscheidend mitgestalten: intelligente Sensorik und Frühwarnsysteme zum Schutz kritischer Infrastrukturen, KI-gestützte Medizin und innovative Gesundheitsversorgung, erfolgreiche Transformationsstrategien im Mittelstand sowie Zukunftstechnologien mit großem Innovationspotenzial für Wirtschaft und Gesellschaft.
Mit namhaften Speakerinnen und Speakern aus Wissenschaft und Wirtschaft bot der Kongress hochkarätige Einblicke in aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Anwendungen. Zu den Referierenden gehörten unter anderem Oliver Schöllhammer vom Fraunhofer IPA, Dr. Christian Brand vom DLR Institut für Quantentechnologien, Prof. Dr. Udo X. Kaisers vom Universitätsklinikum Ulm, Prof. Dr.-Ing. Michael Weber von der Universität Ulm, Prof. Dr. Julia Kormann von der Hochschule Neu-Ulm, Prof. Dr. Volker Reuter von der Technischen Hochschule Ulm sowie Expertinnen und Experten der Unternehmen Beurer, aurivus, Lorenz, NVision Quantum Technologies oder auch dem DASU. Gemeinsam machten sie deutlich, wie eng Spitzenforschung und wirtschaftliche Anwendung in der Innovationsregion Ulm bereits heute miteinander verzahnt sind. Hauptgeschäftsführerin der IHK Ulm, Petra Engstler-Karrasch, moderierte zudem das Panel „Transformation und Zukunftstechnologien“ und unterstrich damit die enge Verbindung zwischen Wirtschaft und Innovation in der Region.
Auch der Orange Campus erwies sich einmal mehr als idealer Veranstaltungsort. In einem Bühnengespräch mit Andreas Oettel, Geschäftsführer des Orange Campus, sprach Simone Strobel, Geschäftsführerin der Innovationsregion Ulm, über die Bedeutung solcher Orte als Treffpunkt für Innovation, Vernetzung und Wissenstransfer.
Begleitend zum Kongress bot eine Ausstellung mit wissenschaftlichen Exponaten und Demonstratoren der Technischen Hochschule Ulm, der TFU sowie weiterer regionaler Partner die Möglichkeit, innovative Technologien unmittelbar zu erleben und mit Forschenden und Entwicklerinnen und Entwicklern ins Gespräch zu kommen.
Beim anschließenden Get-together mit BBQ und dem Netzwerkformat „Startup/Innovation meets Mittelstand #9“ der IHK Ulm und der IHK Schwaben wurde der fachliche Austausch in entspannter Atmosphäre fortgesetzt. Das begleitende Matchmaking brachte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups gezielt miteinander ins Gespräch und bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und Kooperationen anzubahnen.
Der Innovationskongress 2026 hat damit eindrucksvoll gezeigt, dass Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien oder auch neue Transformationsstrategien, nicht nur diskutiert, sondern in der Innovationsregion Ulm bereits aktiv gestaltet werden.
Zum Abschluss zog Simone Strobel, Geschäftsführerin der Innovationsregion Ulm, ein positives Fazit:
„Wir haben heute erlebt, wie vielfältig Innovation in unserer Region ist – von intelligenter Sensorik über KI in der Medizin bis hin zu neuen Geschäftsmodellen und erfolgreichen Transformationsstrategien. Vor allem aber hat dieser Tag gezeigt: Die Zukunft entsteht nicht irgendwo – sie entsteht hier. In unseren Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie durch Menschen, die bereit sind, gemeinsam neue Wege zu gehen. Genau dieses Miteinander macht die Innovationsregion Ulm aus“, so Strobel.
