Wechsel an der Spitze der regionalen Wirtschaftsförderung
Oberbürgermeister Martin Ansbacher wird Vorstandsvorsitzender der Innovationsregion Ulm
Neue Spitze, gemeinsamer Kurs: Eva Treu, Landrätin des Landkreises Neu-Ulm und Erste Vorsitzende der Innovationsregion Ulm übergibt nach zweijähriger Amtszeit an den Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Martin Ansbacher.
Die Innovationsregion Ulm hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Martin Ansbacher, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, wurde im Rahmen der Vorstandswahl am 6. Oktober zum Nachfolger von Eva Treu, Landrätin des Landkreises Neu-Ulm, gewählt. Nach zwei Jahren übergibt Eva Treu die Funktion der Vorstandsvorsitzenden. Ihre Amtszeit war geprägt von wichtigen Weichenstellungen für die Weiterentwicklung der Innovationsregion Ulm und die Sichtbarkeit des Wirtschaftsstandorts.
Ein wesentlicher Meilenstein zu Beginn der Amtszeit von Eva Treu als Vorstandsvorsitzende war der umfassende Markenrelaunch der Innovationsregion Ulm. Er schuf die Grundlage für eine zeitgemäße Positionierung und eine stärkere Sichtbarkeit der Region. Darauf aufbauend wurde das Profil der Innovationsregion Ulm durch neue Formate und Projekte weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei zunehmend die Frage, wie sich die Stärken der Region bündeln und konkrete Zukunftsaufgaben gemeinsam angehen lassen. Der Innovationskongress beispielsweise schaffte Raum für den Austausch über technologische Entwicklungen und deren Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft, während der Podcast „Jetzt mal ehrlich“ die Menschen und Geschichten hinter dem Wirtschaftsstandort sichtbar macht. Mit dem überregionalen Mitfahrportal PENDLA und einem Resilienz-Panel rückten darüber hinaus Themen in den Fokus, die für die Zukunftsfähigkeit der Region unmittelbar relevant sind: nachhaltige Mobilität, verlässliche Rahmenbedingungen und die Fähigkeit, auch in herausfordernden Zeiten handlungsfähig zu bleiben.
Das Bioökonomieprojekt NABINNU ergänzt diese Entwicklung um die Frage, wie regionale Ressourcen künftig nachhaltiger genutzt und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden können. So verbindet die Innovationsregion Ulm Standortmarketing mit dem Anspruch, gemeinsam mit ihren Partnern Impulse für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region zu setzen.
„Die vergangenen zwei Jahre als Erste Vorsitzende der Innovationsregion Ulm waren für mich eine bereichernde Zeit, in der ich viele engagierte Menschen kennenlernen und die Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts aktiv begleiten durfte. Besonders fasziniert hat mich persönlich dabei die Entwicklung des Regionalwettbewerbs Jugend forscht. Zu erleben, mit wie viel Neugier, Kreativität und Erfindergeist junge Menschen an ihre Projekte herangehen, ist beeindruckend. Wenn diese Begeisterung für Forschung und neue Ideen Raum bekommt und gefördert wird, entsteht daraus ein wichtiger Impuls für die Zukunft unserer Region. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Team, unseren Mitgliedern und den Vorständen, möchte ich mich herzlich bedanken. Martin Ansbacher wünsche ich für seine neue Aufgabe viel Erfolg und freue mich, dass die Innovationsregion Ulm auch künftig mit viel Engagement für die Region arbeiten wird“, sagt Eva Treu, Landrätin des Landkreises Neu-Ulm und bisherige Vorstandsvorsitzende der Innovationsregion Ulm.
Geschäftsführerin Simone Strobel dankt Eva Treu für die gemeinsame Zeit und blickt zuversichtlich auf die kommende Zusammenarbeit: „Ich möchte Eva Treu im Namen unseres gesamten Teams herzlich für die vergangenen zwei Jahre danken. Sie hat die Innovationsregion Ulm mit viel Offenheit und Gestaltungswillen begleitet und unsere Weiterentwicklung aktiv unterstützt. Für uns als Team geht es nun mit viel Energie weiter. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Martin Ansbacher und auf die vielen Ideen und Projekte, die vor uns liegen. Gemeinsam wollen wir die Innovationsregion Ulm als Dach für Vernetzung, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung in der Region weiter stärken.“
Mit dem Wechsel beginnt nun eine neue Phase der Stärkung des regionalen Wirtschafts- und Innovationsstandorts.



