Innovationsregion für Polizeistandort Ulm

27. März 2012

Der Vorstand der Innovationsregion Ulm spricht sich dafür aus, dass das künftige Polizeipräsidium Ulm aus fachlicher und regionalpolitischer Sicht künftig auch für die Landkreise Biberach, Heidenheim und Göppingen zuständig sein solle. Die Zuordnung des Landkreises Biberach sei aus mehreren Gründen sinnvoll. So sei der Landkreis überwiegend nach Norden orientiert und sowohl der IHK-Region Ulm als auch der Arbeitsagentur Ulm zugeordnet. Somit würden die Kreise Alb-Donau, Biberach und Ulm wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch eine Einheit darstellen, der die künftige Struktur der Polizei Rechnung tragen sollte. Zudem wäre es sinnvoll, die Kreise Heidenheim und Göppingen mit einzubeziehen, um so auch die beiden Autobahnpolizeireviere zentral von Ulm aus steuern zu können.

Zum Vorstand der Innovationsregion Ulm zählen Oberbürgermeister Ivo Gönner (1. Vorsitzender, Stadt Ulm), Oberbürgermeister Gerold Noerenberg (Stadt Neu-Ulm), Landrat Erich Josef Geßner (Landkreis Neu-Ulm), Landrat Heinz Seiffert (Alb-Donau-Kreis) und IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle (IHK Ulm).

Innovationsregion für Polizeistandort Ulm

Der Vorstand der Innovationsregion Ulm fordert eine Stärkung des Polizeistandortes Ulm: In einem Brief zum Neuzuschnitt der Polizeidirektionen an den baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall wird für eine Stärkung des Standortes Ulm plädiert. Auch die Landkreise Biberach, Heidenheim und Göppingen sollen dem Polizeipräsidium Ulm zugeordnet werden.

Weiterlesen »
Kategorien
Archive