Weltoffene Gastfamilien für internationalen Austausch gesucht

18. Januar 2022

Während eines Schüleraustauschs ein Zuhause schenken und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab Februar 2022 haben Familien im Landkreis Neu-Ulm die Möglichkeit, ein internationales Gastkind für ein halbes oder ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.

Rund 70 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren reisen diesen Winter mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland, um hier in einer Gastfamilie die Kultur und Sprache des Landes kennenzulernen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Viele Gastfamilien entwickeln lebenslange Freundschaften zu ihren Gastkindern.

AFS sucht dazu Familien, die Jugendliche einige Wochen, Monate oder bis zu einem Jahr bei sich aufnehmen möchten. „Gerade jetzt nach zwei Jahren Corona-Pandemie muss interkultureller Austausch über Regions- und Landesgrenzen hinweg weiter stattfinden“, heißt es in einer Pressemitteilung von AFS. „Durch die Aufnahme eines Gastkindes erleben Familien eine andere Kultur in den eigenen vier Wänden und lernen gleichzeitig ihren Familienalltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie aus der Region, die diese Erfahrung machen möchte, bereichert nicht nur das eigene Leben, sondern leistet auch einen großen Beitrag für die interkulturelle Verständigung.“

Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können Jugendlichen aus aller Welt ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, genügend Platz, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.

Eine Aufnahme ist für einen Zeitraum ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austausches von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort und zum anderen das AFS-Deutschland-Büro im Hamburg. Außerdem steht eine telefonische Hotline rund um die Uhr zur Verfügung.

Interessierte, die ein Gastkind ab Februar 2022 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilienprogramm. Unter diesen Kontaktdaten erfahren Sie auch mehr über die pandemiegerechte Umsetzung beziehungsweise die zu beachtenden Punkte.

INFO: AFS-Mittler zwischen den Kulturen

AFS International ist einer der weltweit erfahrensten und größten gemeinnützigen Anbieter für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Aus der ursprünglich von freiwilligen Sanitätswagenfahrern gegründeten amerikanischen Organisation „American Field Service“ ist im Laufe der vergangenen 70 Jahre eine globale Gemeinschaft mit über 60 Länderorganisationen und Partnern geworden.

 

Die Entwicklungsperspektiven für Kinder und Jugendliche sind in der Innovationsregion Ulm außergewöhnlich gut. Schon im Kindergarten beschäftigen sich Mädchen und Jungen mit Naturwissenschaft und Technik. Modellprojekte sorgen für eine enge Verzahnung zwischen Kindergarten und Grundschule. Die internationale Schule und das Basketball-Internat an der Urspringschule in Schelklingen ermöglichen das Lernen in einem internationalen Umfeld. Eine Vielzahl an weiterführenden Schulen bereitet praxisnah auf Studium und Berufsleben vor. Bildungsnetzwerke ermöglichen den Erfahrungsaustausch zwischen Arbeitswelt und Schule.

Mit ihrem breiten Fächerspektrum erfreuen sich Universität Ulm, Hochschule Ulm und Hochschule Neu-Ulm großer Beliebtheit. Das belegen die stetig wachsenden Studienzahlen. Sicher tragen dazu auch die guten Platzierungen in Hochschul-Rankings bei.

Behandlungsziel: gute Lebensqualität

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm, bietet Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Varianten der Geschlechtsentwicklung. Die menschliche Geschlechtsentwicklung zeichnet sich durch

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Herzliche Umarmungen zwischen Gastkind und Gasteltern sind in den AFS-Austauschfamilien trotz Corona nicht aus der Mode gekommen. [Foto: Foto: AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. ]
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