IHK Ulm senkt die Beiträge

2. Januar 2013
„Wir wollen vor allem die kleineren und mittleren Unternehmen besser stellen und haben deshalb die Grundbeiträge in den unteren Bereichen 20 Prozent gesenkt, z. B. den Mindestgrundbeitrag von 50 Euro auf 40 Euro. In Zeiten guter Kassenlage ist es nur konsequent, die Lasten für die Unternehmen zu vermindern – das gilt auch für die öffentliche Hand", kommentiert IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz den Vollversammlungsbeschluss.

Gleichzeitig wird die Umlage von bislang 0,16 auf 0,15 Prozent des Gewerbeertrags gesenkt. "Die Beitragseinnahmen der IHK Ulm hängen im Wesentlichen von der Höhe der Gewerbeerträge der Unternehmen ab, das ist wie bei der Gewerbesteuer. Und wir haben in der Region gute Jahre hinter uns", ergänzt Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle. Die IHK Ulm hat den Beitrags-Umlagesatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt und weist darauf hin, dass ein Gewerbebetrieb mit einem Gewinn von 100.000 Euro einen IHK-Beitrag von maximal 330 Euro zu bezahlen habe. Diesen könne er auch noch steuerlich geltend machen, sodass die tatsächliche Belastung bei einem Steuersatz von 42 % noch rund 190 Euro betrage.

IHK Ulm senkt die Beiträge

Die Vollversammlung der IHK Ulm hat am 4. Dezember 2012 beschlossen, die Beiträge erneut zu senken. Von den 31.000 Mitgliedsunternehmen profitieren rund 17.000 davon – die restlichen 14.000 Betriebe zahlen ohnehin keinen Beitrag. In wirtschaftsrelevante Themen soll dennoch weiter investiert werden.

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Symbolbild: Innovationsregion Ulm
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