„Pflege in der Onkologie“: Krebspatienten profitieren

2. Dezember 2013

„Die schriftlichen Abschlussarbeiten weisen ohne Ausnahme einen hohen Praxisbezug auf, von dem Krebspatienten mit großer Sicherheit profitieren werden“, sagte Rosemarie Rau in ihrer Laudatio. So entwickelte z.B. Absolventin Eva Maria Burger eine Hilfestellung für Pflegekräfte und Angehörige bei Fragen zur Sterbebegleitung auf einer internistisch-onkologischen Akutstation. Marion Hagel widmete sich dem Thema „Sportliche Aktivität bei Krebserkrankungen“, und Ludwig Reichelt thematisierte in seiner Abschlussarbeit die Versorgung von Tumorwunden bei Palliativpatienten. „Sie verfügen nun über ein besonders umfangreiches Expertenwissen im Bereich der onkologischen Pflege, darauf können Sie sehr stolz sein. Tragen Sie dieses Wissen und Können in ihre Kliniken, dann profitieren alle Seiten“, sagte Rick Pieger, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Ulm. Und Diana Fritz, Leiterin der Weiterbildung an der Akademie für Gesundheitsberufe in Wiblingen, wünschte den glücklichen Absolventinnen und Absolventen, dass sie ihre berufliche Neugier stets erhalten mögen, denn diese sei ein wichtiges Fundament für pflegerische Tätigkeiten auf höchstem Niveau.

Neuer Lehrgang startet im März 2014
Der Lehrgang „Pflege in der Onkologie“ 2011/13 setzte sich aus insgesamt 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen. 14 von ihnen erhielten gestern ihre Abschlusszeugnisse. Drei Teilnehmerinnen können u.a. wegen ihrer Teilzeitbeschäftigung die praktische Prüfung erst im Januar 2014 machen. Bereits zwei Monate später, also im März 2014, startet bereits ein neuer Lehrgang. Die Weiterbildung „Pflege in der Onkologie“ befähigt nicht nur zur umfassenden und qualifizierten Pflege krebskranker Menschen aller Altersstufen und in allen Krankheitsphasen, sondern bedeutet auch formal über den staatlich anerkannten Abschluss als Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger(in) für Onkologie eine höhere berufliche Qualifizierung.

„Pflege in der Onkologie“: Krebspatienten profitieren

Die zweijährige berufliche Doppelbelastung hat sich gelohnt: Vergangene Woche nahmen insgesamt 14 Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse zur berufsbegleitenden Weiterbildungsmaßnahme „Pflege in der Onkologie“ aus den Händen von Lehrgangsleiterin Rosemarie Rau in der altehrwürdigen Villa Eberhardt in Empfang. Bemerkenswert ist, dass der Teilnehmerkreis des Lehrgangs weit über die Grenzen der Ulmer Universitätsmedizin hinaus geht und somit auch als Gradmesser für die hohe Qualität der Ausbildung angesehen werden kann. Kliniken in Ravensburg, Heidenheim, Günzburg, Wangen, Aalen, Kempten, Augsburg und auch das Bundeswehrkrankenhaus Ulm können zukünftig auf die besondere Expertise ihrer Absolventinnen und Absolventen bauen.

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Die Absolventinnen und Absolventen mit Lehrgangsleiterin Rosemarie Rau (vierte von rechts in der vorderen Reihe) und Dozentin Dr. Regine Mayer-Steinacker (ganz rechts). (Foto: Universitätsklinikum Ulm)
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