Praxisseiten eines Studiums

9. Juli 2014

Facetten des Destinationsmanagements
Die einwöchige Fachexkursion des Schwerpunkts Destinationsmanagement im Studiengang Tourismus-Management wurde von Professor Dr. Alfred Bauer mit Unterstützung des ungarischen Professors Krisztián Egyed von der Partneruniversität in Sopron organisiert. Prof. Egyed, der sich derzeit für einen mehrmonatigen Forschungsauftrag an der Hochschule Kempten aufhält, brachte dabei sein fachliches und regionales Know-how ein.
Themenschwerpunkte der Reise, die die Studentinnen und Studenten nach Wien und Ungarn führte, waren Messe- und Kongresstourismus (Wien), Nachhaltiger Tourismus (Nationalpark Neusiedlersee, kleiner Plattensee) und Gesundheitstourismus (Rogner Bad Blumau, Thermalbad Heviz; Hotel Spirit). Weitere Programmpunkte wurden über Kontakte zu ehemaligen Studierenden, die mittlerweile zum Alumni-Netzwerk der Fakultät gehören, organisiert. Dazu zählten branchenspezifische Vorträge des Vienna Convention Bureau, der H-telkette Austria Trend Hotels und des Grand Hotel Wien, einschließlich interessanter Führungen.
Einen Besuch der Gruppe an der Westungarische Universität Sopron nutzte der Dekan der Fakultät Tourismus Prof. Alfred Bauer für Gespräche mit dem Prodekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Professor Dr. Lászloó Koloszár sowie dem Leiter der Doktorandenschule Professor Dr. Csaba Székely über weiterführende Kooperationen zur Gestaltung gemeinsamer Studienangebote und Möglichkeiten zum Studierendenaustausch. Ein Gegenbesuch einer ungarischen Delegation zur Vertiefung der Beziehungen wird für den Herbst erwartet.

Menschengerechte Arbeitssysteme im Fokus
Um Fragen der Planung von Betriebsstätten und Ergonomie drehte sich die Exkursion der Wirtschaftsingenieurstudierenden der Fakultät Elektrotechnik.
Die fünftägige Lehrfahrt unter Betreuung von Dekan Professor Dr.-Ing. Walter Simon führte nach Köln.
Auf dem Programm standen exklusive Führungen und Besichtigungen in verschiedenen Weltunternehmen. Dazu zählten der Landmaschinenhersteller John Deere am Standort Mannheim, der Motorenhersteller Deutz bei Köln, der RWE Braunkohletagebau in Hambach, Siemens Dampfturbinen in Mülheim sowie die Ford-Werke Deutschland in Köln.
„Die Studierenden hatten Einblicke in modernste und hochautomatisierte Montage- und Produktionsstätten. Ziel der Lehrveranstaltung ist die Beherr-schung des Fabrikplanungsprozesses. Dazu gehört das Erlernen und Anwenden von Wissen und Methoden zur Gestaltung von Produktionssystemen, Materialflusssystemen und menschengerechten Arbeitssystemen. Anschauliche Beispiele im Rahmen solcher Exkursionen sind für den Lernerfolg unverzichtbar.“, so Dekan Prof. Dr. Simon. Ein Teilnehmer ergänzt: „Wir sind dankbar, dass es trotz der weggefallenen Studiengebühren immer noch möglich ist, eine solche Fahrt zu studentenfreundlichen Kosten zu unternehmen und möchten auch für die nachfolgenden Semester daran festhalten. Der praktische Bezug der Inhalte für das Lernergebnis ist für uns Studenten von unschätzbarem Wert.“

Praxisseiten eines Studiums

Kempten. Unerlässlich für ein praxisorientiertes Studium und Highlight außerhalb des Vorlesungsalltags sind Exkursionen. Neben dem Lerneffekt für Studierende setzt die Hochschule damit auch auf eine enge Kontaktpflege zur Wirtschaft und zu internationalen Partnern.

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Im Rahmen einer Exkursion waren die Wirtschaftsingenieur-Studierenden der Fakultät Elektrotechnik auch zu Gast beim Landmaschinenhersteller John Deere in Mannheim.
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