Die Ulmer Universitätsmedizin feiert 40-jähriges Jubiläum

2. Juni 2022

Heilen, forschen, pflegen diesen Aufgaben widmet sich die Ulmer Universitätsmedizin seit 1982 mit Erfolg und Hingabe. Seinen 40. Geburtstag feiert das Universitätsklinikum Ulm (UKU) mit einem ganztägigen Symposium im Ulmer Stadthaus, Plakataktionen und einer neugestalteten Straßenbahn.

Das Papier, das die Geburtsstunde des Universitätsklinikums Ulm markiert, ist auf den 1. Januar 1982 datiert. Der „Vertrag zur Übernahme der städtischen Krankenanstalten Ulm durch das Land BadenWürttemberg“ besiegelte vor 40 Jahren die Gründung des Ulmer Universitätsklinikums. Seitdem leistet das jüngste der vier badenwürttembergischen Universitätsklinika einen zentralen Beitrag zur Qualität der medizinischen Versorgung und deren wissenschaftsbasierter Weiterentwicklung in der Region und weit darüber hinaus. Die Ulmer Universitätsmedizin Universitätsklinikum und medizinische Fakultät der Universität Ulm steht für Spitzenforschung mit Schwerpunkten in der Onkologie, Neurologie, Pädiatrie und der fächerübergreifenden Traumaforschung.

Heilen, forschen, pflegen
Das UKU nimmt das diesjährige Jubiläum zum Anlass, die grundlegende Aufgabenstellung der Universitätsmedizin in den Fokus zu rücken heilen, forschen und pflegen. „Was zunächst simpel klingt, ist ein kontinuierlicher Prozess des Lernens und des Wachsens, der alle Bereiche des Klinikums umfasst“, so Professor Udo X. Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKU. „Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Aufgabe mit Leidenschaft erfüllen und auf diese Weise hochspezialisierte Gesundheitsversorgung, wegweisende Forschungsprojekte und exzellente Lehre am UKU ermöglichen“, so Professor Kaisers weiter. „Das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist entscheidend für die patientenorientierte und professionelle Versorgung der Menschen, die wir behandeln.“

Über 7.000 Mitarbeiter*innen sind in den Bereichen Medizin, Pflege, Verwaltung und Forschung am UKU tätig. „Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum schaffen die Verbindung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Im Schulterschluss gestalten beide Einrichtungen die erfolgreiche Fortentwicklung des Wissenschaftsstandorts Ulm“, so Professor Dr. Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Ulmer Universitätsmedizin stetig gewandeltund wird sich in den kommenden Jahren weiter transformieren. „Immer mit dem Ziel, für jeden einzelnen Menschen, den wir behandeln, die bestmögliche Therapie zu finden, die Heilung oder Linderung ermöglicht“, ergänzt Professor Kaisers. Als größter Arbeitgeber ist das Klinikum auch ein wichtiger Wachstums und Innovationsmotor für die Stadt und die Region. „Frühzeitig und mit Weitsicht hat die Ulmer Universitätsmedizin die Weichen für künftige Entwicklungen des Gesundheitswesens gestellt. Die weitere Umsetzung des Masterplans, im Zuge dessen alle Kliniken des UKU perspektivisch am Standort Oberer Eselsberg gebündelt werden sollen, ist dabei ein wichtiger Aspekt“, so Clemens Benz, Ministerialdirigent und Aufsichtsratsvorsitzender des UKU. „Schon heute profitiert die Ulmer Bevölkerung von einer hervorragenden universitären Gesundheitsversorgung mit Strahlkraft weit über die Region hinaus. Diese Exzellenz weiter zu stärken und die Realisierung und Ausgestaltung der Zukunftsperspektive am Oberen Eselsberg gehören zu den zentralen Aufgaben der nächsten Jahrzehnte“, betont Benz.


Ein Sommer im Zeichen der Universitätsmedizin

Einen umfassenden Überblick über aktuelle Forschungsfragen und Behandlungsschwerpunkte ermöglicht das UKU der Öffentlichkeit am 25. Juni im Ulmer Stadthaus. Beim Jubiläumssymposium erwarten die Besucher*innen Einblicke in die Bereiche Traumaforschung, Krebsmedizin, Gynäkologie und Pädiatrie sowie Neuromedizin. Renommierte Rednerinnen und Redner liefern zudem Impulse zu aktuellen und künftigen Herausforderungen des Gesundheitswesens.
Zudem wird es in den Sommermonaten Plakataktionen geben, die das Klinikum vom Oberen Eselsberg hinein in die Stadt bringen. Und auch der UKUStraßenbahnWagen erhält ein neues Gewand und bringt die Ulmer Bürger*innen in Kürze im neuen Design von der Ulmer Innenstadt hinauf zu den Kliniken am Oberen Eselsberg.

Weitere Informationen: www.uniklinik-ulm.de/40jahre

 

 

Im Universitätsklinikum Ulm werden jährlich rund 50.000 Patient*innen stationär behandelt. Hinzu kommen knapp 300.000 ambulante Quartalsfälle. Rund 6.000 Mitarbeiter*innen leisten an den Standorten des Klinikums universitäre Spitzenmedizin. Mit 29 Kliniken und 16 Instituten bietet das Universitätsklinikum den Patient*innen eine stationäre und ambulante Krankenversorgung auf höchstem Niveau. Das Universitätsklinikum Ulm verfügt über 1.200 Betten und ist das größte Klinikum zwischen Ost-Württemberg, Schwäbischer Alb, Bodensee und Allgäu. An der Ulmer Universität absolvieren rund 3.350 Studierende ein Studium an der Medizinischen Fakultät. Das Universitätsklinikum Ulm ist eines von vier Universitätsklinika in Baden-Württemberg.

Die Entwicklungsperspektiven für Kinder und Jugendliche sind in der Innovationsregion Ulm außergewöhnlich gut. Schon im Kindergarten beschäftigen sich Mädchen und Jungen mit Naturwissenschaft und Technik. Modellprojekte sorgen für eine enge Verzahnung zwischen Kindergarten und Grundschule. Die internationale Schule und das Basketball-Internat an der Urspringschule in Schelklingen ermöglichen das Lernen in einem internationalen Umfeld. Eine Vielzahl an weiterführenden Schulen bereitet praxisnah auf Studium und Berufsleben vor. Bildungsnetzwerke ermöglichen den Erfahrungsaustausch zwischen Arbeitswelt und Schule.

Mit ihrem breiten Fächerspektrum erfreuen sich Universität Ulm, Hochschule Ulm und Hochschule Neu-Ulm großer Beliebtheit. Das belegen die stetig wachsenden Studienzahlen. Sicher tragen dazu auch die guten Platzierungen in Hochschul-Rankings bei.

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Seit 40 Jahren leistet das UKU einen zentralen Beitrag zur Qualität der medizinischen Versorgung und deren wissenschaftsbasierter Weiterentwicklung in der Region und weit darüber hinaus. Bild: Universitätsklinikum Ulm
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