Ein Kick für die Karriere

14. February 2014

Die Zahnmedizin in der Forschung stärken, so lautet das Ziel der „Nachwuchsakademie Zahnmedizin“, die von Prof. Dr. Ralph G. Luthardt, Ärztlicher Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, koordiniert und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) getragen wird. Vor wenigen Tagen fand am „Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik“ (ILM) für elf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der zweite Teil dieses 2012 gestarteten Projekts statt. Es wurden nun nicht nur Zwischenbilanzen in Workshops und individuellen Beratungsgesprächen gezogen, sondern auch tiefer gehende Strategien und Tipps für die nun anstehenden Folgeanträge der jeweiligen Forschungsprojekte vermittelt, bei denen es mitunter um beträchtliche Fördersummen gehen kann.

Wertvolles Wissen
„Erfolgreiche Förderanträge setzen sich aus vielen relevanten Komponenten zusammen. Das Wissen darum ist für junge Wissenschaftler ungeheuer wertvoll“, zeigt sich Professor Luthardt überzeugt, „schließlich geht es bei Forschungsvorhaben nicht nur um den Innovationsgehalt des Projekts und die wissenschaftliche Qualifikation des Antragstellers, sondern auch um ein sehr praxisbezogenes Basiswissen in Bezug auf die ebenso komplizierten wie vielfältigen Förderinstrumente des Wissenschaftsbetriebs. Hinzu kommen viele weitere Fragestellungen etwa zum richtigen Netzwerken und zur optimalen Zusammensetzung der in aller Regel multidisziplinären Forschergruppen.“

Hohe Förderquote
„Bereits im Jahr 2012 wurden nach einem umfangreichen Auswahlverfahren 20 von insgesamt 65 Nachwuchswissenschaftler, die sich beworben hatten, für die Teilnahme an der 1.DFG-Nachwuchsakademie „Zahnmedizin“ ausgewählt. Am Ende blieben neun Forschungsvorhaben übrig, die von der DFG für ein Jahr mit bis zu 50.000,- € gefördert werden“, bilanziert Oberärztin Dr. Katharina Kuhn aus der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und fügt hinzu. „Die Quote der so von der DFG Geförderten ist mit knapp 50 % erfreulich hoch, das gibt einen deutlichen Hinweis auf die gute Qualität der eingereichten Anträge.“

Ein Kick für die Karriere

„Nachwuchsakademie Zahnmedizin“ vermittelt jungen Wissenschaftlern wertvolles Wissen über den Forschungsbetrieb, das in keinem Lehrbuch steht.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Referentinnen und Referenten der Nachwuchsakademie
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