Studierende entwickeln Geschäftsmodelle für Start-ups

25. August 2017

Die kenianische Hochschulbildung hat in den letzten Jahren eine rasante Wachstumsphase erlebt. Heute gibt es dort sechsmal mehr Hochschulen als noch vor zehn Jahren. Laut DAAD führten demografischer Wandel und kostenlose Schulbildung dazu, dass sich die Zahl der Studierenden allein in den Jahren von 2012 bis 2014 verdoppelt hat. Im Programm „Applied Entrepreneurship and Education Academy“ wird den Studierenden nun eine Hochschulbildung mit stärkerem Praxisbezug ermöglicht. Professoren der HNU und die beteiligten Wirtschaftspartner Raach Solar GmbH in Dettingen und Booth Extrusions Ltd. in Kenia geben unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Bayer ihr Know-how an kenianische Dozenten weiter, die wiederum die Studierenden schulen. In Tandems erarbeiten die kenianischen Studierenden mit Studierenden der HNU neue Geschäftsideen, die sie in erfolgreiche Start-ups, vor allem im Bereich der Erneuerbaren Energien, überführen.
Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Es wird im Rahmen des Förderprogramms „Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen in Deutschland und in Entwicklungsländern“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert.

Studierende entwickeln Geschäftsmodelle für Start-ups

Neu-Ulm. Die Hochschule Neu-Ulm (HNU) startet gemeinsam mit der Kenyatta University nahe Nairobi ein Entrepreneur-Projekt, das Studierenden helfen soll, erfolgreiche Start-ups zu gründen. Professoren der Hochschulen und Unternehmen beider Länder fördern mit Schulungen die praxisorientierte Hochschulbildung in Kenia.

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Prof. Dr. Bayer (fünfter von links), Hochschule Neu-Ulm, und kenianische Professoren starten mit Wirtschaftspartnern ein Entrepreneur-Programm. Foto: David Manetsgruber, Hochschule Neu-Ulm
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