Umgeben von Start-up „Flair“ und schnellen Autos Studierende der Graduate School Ostwürttemberg auf Exkursion in Kroatien

29. May 2018
Beim Firmenbesuch bei RIMAC Automobili in Zagreb durften die berufsbegleitend Studierenden der Graduate School Ostwürttemberg das neue Fahrzeug „Concept 2 Hypercar“ betrachten, das bis vor kurzem noch auf der Genfer Autoshow war. Beim Auftaktbesuch bei der kroatischen Firma RIMAC wurden die Studierenden während ihrer Auslandsstudienwoche durch die Produktions- und Büroräume geführt. Dabei war die Dynamik und lockere Atmosphäre in der Firma deutlich zu spüren. Die Studierenden freuten sich über den Einblick in eine ganz andere Art von Firma und Mentalität. RIMAC ist eine junge und sehr dynamische Firma, die sich auf die Elektromobilität fokussiert hat. Sie verkauft ihre „Concept Cars“ nur in geringen Stückzahlen. Die Autos dienen als Aushängeschild für ihre entwickelten Produkte. Mit dem neuen „Concept 2 Hypercar“ wurde erstmalig ein ADAS-System (Advanced Driver Assistance System) verbaut. Die Abteilung ADAS betreibt Forschung und Entwicklung in den Bereichen Wahrnehmungsumgebung, Bewegungsplanung, Mapping und Lokalisierung sowie Fahrerüberwachung. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine Schlüsselrolle. Bei RIMAC wird gerade an der Entwicklung einer einzigartigen „Driver Coach“ Funktion gearbeitet, die auf Rennstrecken eingesetzt werden kann.
Die Studierenden bekamen die Aufgabe, die Merkmale zu identifizieren, die dieses Produkt enthalten muss, sowie die zu erwartende Benutzererfahrung und die Marktstrategie zu definieren. Auch Angebote der Konkurrenz mussten recherchiert werden. Das Rüstzeug für die Bearbeitung der Aufgabe erhielten sie in den Vorlesungen an der VERN University. In den ersten Tagen vertieften die Studierenden der beiden Masterstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und General Management ihr Wissen in den Bereichen Entrepreneurship und Innovation, Digital Business Transformation sowie Industry und Customer Understanding, gefolgt von einem zweitägigen Design Thinking Workshop. Die Projektaufgabe der Studierenden zum Abschluss der Woche war, anhand der zuvor vermittelten Methoden einen dreiminütigen Pitch für Ihre Innovation vorzubereiten.
Für die Studierenden war dies eine gute Möglichkeit, das Erlernte in die Praxis umzusetzen und in einer neuen Umgebung eine neue Denkweise zu erlangen. Des Weiteren konnten die Studierenden der beiden berufsbegleitenden Studiengänge sich während der Auslandsstudienwoche austauschen und untereinander besser kennenlernen. Insbesondere durch das Escape Game, einem realen Abenteuer-Gruppen-Spiel in der Altstadt Zagrebs, konnten sie ihre Teamwork-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zum Abschluss und zur Erholung machte die Gruppe einen Ausflug an die Plitvicer Seen, an denen die Winnetou-Filme gedreht worden waren. Für Student Dennis Johannsen war die Auslandsstudienwoche an der Universität VERN in Zagreb sehr arbeitsintensiv, aber auch erfolgreich. „Insbesondere der Design Thinking Workshop war eine hervorragende Schulung zur Entwicklung neuer Ideen und Lösung von Problemstellungen“, erklärt Dennis Johannsen begeistert.

Umgeben von Start-up „Flair“ und schnellen Autos Studierende der Graduate School Ostwürttemberg auf Exkursion in Kroatien

Nun schon zum dritten Mal ging es für Studierende der berufsbegleitenden Masterstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und General Management der Graduate School Ostwürttemberg in die kroatische Hauptstadt. Im Zuge Ihres Studiums besuchten sie die VERN University in Zagreb und absolvierten das Projektmodul „Business Development“ an der Partnerhochschule.

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Bildtext: Die Studierenden der Graduate School Ostwürttemberg besuchten die innovative Firma RIMAC Automobilii in Zagreb, Kroatien. Fotonachweis: © Graduate School Ostwürttemberg/ Marie Regel
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